Wie funktioniert Antiviren-Software?

Wie funktioniert Antiviren-Software?

Ein gutes Antivirus Programm ist wie ein intelligenter Roboter. Stellen wir uns vor, dass die Eingangstür unserer Wohnung von einem Roboter überwacht wird und jeder Besucher kontrolliert wird. Der Roboter hat dafür eine Liste mit Verbrechern und eine Liste mit unseren Freunden. Wenn jemand bei uns ankommt, schaut der Roboter nach, ob er auf einer der Listen zu finden ist.

Wie entscheidet das Antivirus Programm?

Es kann natürlich vorkommen, dass ein unbekannter Gast kommt, der auf keiner der Listen zu finden ist. In diesem Fall muss der Roboter mit Hilfe seiner eingebauten künstlichen Intelligenz eine Entscheidung treffen, ob er den Gast hereinlässt oder nicht. Der Roboter urteilt in diesem Fall nach Auftritt und Benehmen des Gastes.

Ein Antivirus Programm beschützt unseren Computer genau nach diesem Prinzip. Auf eine Blacklist stehen die Schädlinge, auf der Whitelist die Programme (z.B. Browser), die keine Gefahr für den Computer darstellen. Die neuesten Viren erkennt der Virenscanner anhand ihres Verhaltens. Mit Hilfe einer eingebauten Technologie simuliert der Virenschutz, welche Konsequenzen das Ausführen einer Datei mit sich bringen könnte, sobald dabei verdächtige Anzeichen gefunden werden, gibt das Programm eine Warnung aus.

Was ist eine gute Antivirus Software?

Im Optimalfall bietet das ausgeglichene Verhältnis von verschiedenen Erkennungsmechanismen den besten Schutz. Es ist zum Beispiel logisch, dass es nicht optimal ist, wenn unser Antivirus Programm jede legitime Datei als Virus kennzeichnet, genauso unzulässig ist es aber, wenn gerade die echten Bedrohungen nicht erkannt werden würden.

Es ist jedoch bekannt, dass es keinen makellosen Virenschutz gibt. Das ist leider die traurige Wahrheit, denn eigentlich könnte man annehmen, dass unsere Software immer alle Schädlinge erkennt. Es ist aber mathematisch bewiesen, dass keine Software entwickelt werden kann, die immer alle Schädlinge mit hundertprozentiger Sicherheit erkennt.

Verantwortliches Denken

Gerade deshalb beginnt der optimale Schutz in unseren Köpfen. Der Schutz unseres PCs ist unsere Verantwortung, genau wie das Anschnallen im Auto. Wenn wir nicht darauf achten, dass unser Virenscanner immer über die aktuellste Signaturdatenbank verfügt und wir alle Updates unseres Betriebssystems installiert haben, können wir leicht ins Unglück geraten.

Produktunterstützung

Wenn der schlimmste Fall doch einmal eintreten sollte, können wir den technischen Kundendienst um Hilfe bitten.

Ein guter Kundenservice ist dank spezieller Programme fähig Schädlinge ausfindig zu machen, zu löschen und den Computer ohne Datenverlust zu säubern. Es ist daher wichtig ein Produkt zu wählen, zu dem kostenloser Kundendienst per E-Mail und Telefon angeboten wird.

Neben regelmäßigen Updates, einem zuverlässigen Antivirus Programm und dem Einhalten der Grundregeln für das sichere Surfen im Internet ist die Wahrscheinlichkeit infiziert zu werden sehr gering.