Wahl des Domainnamens

Wahl der richtigen Domain:

Die Wahl des richtigen Domainnamens stellt einen wichtigen Baustein für den wirtschaftlichen Erfolg im Internet dar. Die Domain nicht nur ein technisch grundlegendes Element der Homepage sondern auch eine Frage der Benutzerfreundlichkeit und somit der Werbewirksamkeit.

Gute Domain Namen, die leicht zu merken und buchstabieren sind, sind das Internet-Äquivalent zu einem Ladengeschäft in Top-Lage.

Bei einer rein nationalen Ausrichtung des Unternehmens, oder einem nationalen Produktes empfehlen wir die jeweilige Endung des Landes, wie zum Beispiel .at, or.at oder co.at für Österreich. Wenn Du internationale Aufgaben mit dem Unternehmen oder der Webseite anstrebst ist die am häufigsten genutzte Domain .COM zu empfehlen. Im Zweifel kann man auch mehrere nationale und internationale Domains registrieren um damit einen Wettbewerbsvorteil zu bekommen. Ob eine Domain noch frei verfügbar ist, kann direkt bei der landesspezifischen Registrierungsstelle oder über unser Domain-Check Programm auf der rechten Seite geprüft werden.

Länge und Namenskonventionen

Der gewählte Domainname sollte kurz und einprägsam sein. Lange und komplizierte Namen erhöhen die Anfälligkeit für Tippfehler und lassen sich zudem schlecht merken.
Grundsätzlich können bei Domains keine Sonderzeichen oder Umlaute verwendet werden. Mitlerweile gibt es zwar für Umlaute eine Lösung, von der Verwendung von Umlauten wir aber dringend abgeraten.

Vermeiden lange, komplizierte und fehlerträchtige Wörter. Nehmen Dir gegebenenfalls zwei oder mehr Domainnamen mit unterschiedlichen Schreibweisen, der richtigen sowie der häufig Falsch geschriebenen.

Die Domain sollte Schlüsselwörter enthalten, die in engem Zusammenhang mit Deiner Unternehmung stehen. Der Besucher erkennt eher, ob das Angebot zu ihm passt. Außerdem werten einige Suchmaschinen auch die Domain auf Schlüsselbegriffe aus, was sich wiederum positiv beim Ranking in den Suchmaschinen bemerkbar machen kann. Zum Beispiel ist das Wort „Energetik“, „Leben“ oder „Freude“ zugleich ein sehr aussagekräftiges Schlüsselwort.

Rechtliche Fragen

Domain-Namen sind in der heutigen Wirtschaft zu einem wertvollen Gut geworden. Ein fehlender Domain-Name entscheidet nicht selten darüber, ob ein Unternehmen im Internet gefunden werden kann oder nicht. Denn trotz ausgeklügelter Suchmaschinen suchen immer noch viele Internet-Nutzer eine bestimmte Firma durch das Ausprobieren des Firmen- oder Produktnamens als Domain Name.

Dennoch sollte man bei der Registrierung von Domain Namen tunlichst darauf achten, keine Namensrechte von Dritten zur verletzten. Im Zweifelsfalle haben Besitzer von Namensrechten das Vorrecht auf einen gleichnamigen Domain Namen, wenn der Domain Name von jemandem registriert wurde, der keinerlei oder nur fragwürdige Beziehungen zu dem geschützten Begriff hat. Selbst bei Nachnamen, die zufälligerweise gleichzeitig auch Name eines bedeutenden Unternehmens sind, geht teilweise die Rechtssprechung in die Richtung, dass einem Unternehmen eine größere „Wichtigkeit“ zugesprochen wird und dieses deshalb auch ein größeres Anrecht auf einen gleichnamigen Domain-Namen hat.

Während bei AT-Domains dank der österreichischen-Rechtssprechung in vielen Fällen eine mehr oder weniger einheitliche Rechtssprechung zu erkennen ist, ist es auf der internationalen Bühne um so komplizierter und vor allem teurer. Einsprüche bezüglich Namensrechtverletzungen bei Domain Namen können auf Antrag eines Klägers über ein Schiedsgericht bei der international agierenden WIPO, der „World Intellectual Properties Organisation“, entschieden werden, was mit immensen Kosten verbunden ist.

Grundsätzlich sollte bei der Registrierung von Domain-Namen immer darauf geachtet werden, dass der Domain-Name auch aktiv genutzt wird und nicht einfach nur ungenutzt „geparkt“wird.Aktive Nutzung setzt nicht unbedingt einen aktiven Webserver und entsprechenden Inhalt einer Website voraus. Technisch gesehen ist bereits die Verwendung des Domain Namens für E-Mail Adressen eine aktive Nutzung. Dennoch muss im Zweifelsfall das Interesse am Domain-Namen begründbar sein.

Sind erst einmal rechtliche Schritte eingeleitet, sollte umgehend ein entsprechender Rechtsbeistand eingeschaltet werden.